Kujat-eichenhain

So individuell ein Tattoo sein kann, so ähnlich sind oft viele Tattoo-Anfragen in deutschen Tattoo-Studios. Am häufigsten sind im deutschen Tattoostudio Anfragen nach:

  • Herzen

  • Engeln

  • Namen und Geburtsdaten der Kinder

Doch welche Styles lassen sich bei Tattoos unterscheiden, die immer wieder zum Einsatz kommen? Hier eine kurze Liste oft angefragter Techniken/Styles im Tattoo-Bereich:

  • Mandala: Bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt sind Mandala Tattoos, die auf Motive von Inkas und Indianern zurückgehen. Auch im Buddhismus und Hinduismus sind sie Teil von Meditation. Wörtlich übersetzt bedeutet „Mandala“ soviel wie „Kreis, um den sich alles dreht“. Häufig wird hier eine Blume des Lebens gestochen, ein Motiv, welches aus 19 Kreisen besteht.

  • Letterings: Hierbei wird in frei wählbaren Schriftarten incl. Verzierungen eine Botschaft oder Namen auf der Haut aufgebracht

  • Maori: Tattoos, die auf polynesische Stammeskulturen zurückgehen und eigene Symbolik aufweisen. Bestimmte Maori Symbole drücken jeweils Unterschiedliches aus, hier sollte man sich beraten lassen

  • Comic: Hier wird ein Anime Hero auf die Haut gebracht, Helden aus Comics, Manga Girls im japanischen Style oder auch im Marvel Style. Wer ein Manga Tattoo haben will, wird zu diesen Comic Tattoos greifen

  • Cover Ups: Das sind Tattoos, die über anderen angelegt werden, um die ursprünglichen Tattoos zu überdecken oder „unsichtbar“ werden zu lassen.

  • Dotwork: Bestehen aus lauter kleinen Pünktchen bestehende Muster. Solche Tattoos wurden schon bei der Alpenmumie Ötzi gefunden, 5000 Jahre alt.

  • Realistic Color: Wirken oft fotorealistisch, häufig bunt gestochen: Von Landschaften über Gesichter ist hier alles möglich. Häufig wird mit 3-D-Effekten gearbeitet

  • Watercolor/Aquarell: Zarte Watercolor Tattoos werden häufig von Frauen verlangt – hier wird mit feinen Linien gearbeitet und Übergänge fließen ineinander über – der Effekt entsteht durch besondere Farbverläufe und Schattierungen

  • Realistic Black & Grey: Kunstwerke in Schwarz und Grau bauen auf Kontraste und sind eine besondere Form der Körperkunst

  • Oldschool Tattoos: Farbintensive und auffällige Motive, wie sie in den 1920er-Jahren noch oft von Seeleuten und Soldaten verwendet wurden

Kaum ein Tätowierer beherrscht alle Tattoo-Styles, daher sind in einem Tätowier-Studio meist mehrere Leute beschäftigt, von denen jeder bestimmte Styles besonders gut kann und andere eher Leuten überlässt, die sich noch besser damit auskennen. Meist ist auf der Homepage eines Studios schon vermerkt, welches Tattoo Styles man beherrscht.