Kujat-eichenhain

Schauen Sie einen Menschen ins Gesicht, fallen Ihnen deutlich schneller verfärbte Zähne auf als irgendwelche anderen Makel. Deshalb ist es wichtig, dass Sie für die richtige Zahnhygiene sorgen, denn strahlend weiße Zähne sind kein Hexenwerk. Allerdings gibt es verschiedene Umstände, welche dazu führen, dass die Verfärbungen nicht verschwinden. Nun gibt es aber eine andere Möglichkeit, denn Sie können Ihre Zähne bleichen lassen. Was Sie alles dazu wissen müssen, zeigen wir Ihnen.

Bleaching – Was ist das?

Es gibt heute zwar unterschiedliche Formen des Bleichens, dennoch ist der Vorgang dahinter immer derselbe. Jedes Bleichmittel enthält Karbamidperoxid sowie Wasserstoffperoxid. Karbamidperoxid dient als Trägergel, wohingegen Wasserstoffperoxid die Zähne aufhellt. Werden die beiden Wirkstoffe also auf den Zahn aufgetragen und erhalten eine kurze Einwirkzeit, setzen jene Sauerstoffradikale frei. Sie zersetzen wiederum die Pigmente in der Zahnsubstanz, welche für die unschöne Verfärbung sorgen. Das Ergebnis sind weißere Zähne, die durch die Oxidation aufgehellt wurden.

Die unterschiedlichen Bleaching-Methoden

1. Bleaching-Streifen

Bleaching-Streifen sind einer der bekanntesten Methoden. Sie legen also nur die Streifen auf die Zähne, warten einen kurzen Moment und danach nehmen Sie jene wieder ab. Nach der gründlichen Reinigung der Zähne sind sie deutlich aufgehellt. Der Nachteil dieser Methode ist, dass Sie mit den Streifen nicht in die Zahnzwischenräume gelangen, weshalb sie weiterhin dunkle Verfärbungen aufweisen.

2. Bleaching-Gel

Eine andere Form ist das Bleaching-Gel, was vorwiegend von Zahnärzten verwendet wird. Es wird in eine individuell angefertigte Zahnschiene gegeben und anschließend in die Zähne eingesetzt. Nach der empfohlenen Einwirkzeit die Schiene abnehmen, die Zähne reinigen und das Ergebnis bestaunen. Aber auch hier gibt es einen Nachteil, denn oftmals hält das Ergebnis nicht allzu lange.

3. Bleaching-Pen

Eine etwas neuere Erfindung auf dem Bleich-Markt ist der Bleaching-Pen. Es handelt sich um eine Zahnaufhellung im Stiftformat. Mit diesem Stift, an dessen Ende sich ein dünner Pinsel befindet, streichen Sie Ihre Zähne ein. Sie erreichen zwar alle Zähne und auch die Zwischenräume, doch müssen währenddessen den Mund geöffnet lassen. Das kann recht unangenehm sein. Ansonsten sind Bleaching-Pens aber eine gute Lösung, denn die Ergebnisse sind durchaus sehenswert.

4. Bleaching-Pulver

Das Aufhellen mit Aktivkohle liegt im Trend, ist jedoch nicht ganz ungefährlich. Das Pulver wirkt wie eine Art Schleifpapier auf den Zähnen und raut jene dadurch an. Selbstverständlich ist das nicht gesund und daher auch nicht zu empfehlen. Immerhin kommt es so deutlich schneller wieder zu Verfärbungen.

5. Bleaching-Zahnpasta

Die günstigste Lösung ist Bleaching-Zahnpasta, doch jene bietet nur minderwertige Ergebnisse. Zwar hellen die Zähne etwas auf, jedoch nicht so stark, wie bei den anderen Methoden.